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| Omantis - Der Gott des Todes |
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| Status: |
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Gott |
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| Titel: |
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Bringer der Träume, Gott des Todes, Hüter der Seelen und Trostbringer. |
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| Symbolhafte Darstellung: |
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Rabe mit ausgebreiteten Schwingen, der sich in die Lüfte erhebt. |
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| Banner: |
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Schwarzer Rabe mit ausgebreiteten Schwingen auf hellblauem Grund. |
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| Attribute: |
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Schlaf, Tod, Träume und Trost. |
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| Zuständig für: |
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Alle Menschen |
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Die Geschichte: |
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Es heißt, Adalon, der Schöpfer der Menschen, habe seinen jüngsten Kindern nicht
das Ebenbild der alten Rassen geben wollen. Ein junges Geschlecht sollten sie werden, und jung sollten sie bleiben, wenn sie das
Antlitz der Welt wieder verließen. Denn schneller als alle anderen Rassen konnten sie sich vermehren, und so gedachte Adalon
eine wahre Sintflut ihrer Art zu verhindern, indem er jedem einzelnen nicht mehr als einhundert Jahre schenkte.
So rief er denn einen seiner treuesten Diener zu sich, Omantis geheißen. Adalon schenkte ihm die Göttlichkeit und
betraute ihn von nun an damit, die Seelen der Menschen in das Reich des Todes hinüber zu geleiten, wenn es für sie an der
Zeit war.
Stolz war Omantis über diese Aufgabe, und hingebungsvoll nahm er sich ihrer an. Er begann das Wesen der Markaner zu studieren,
und wenn einer der Ältesten sich dem Ablauf seiner Frist näherte - denn in den ersten Tagen der Menschheit waren Gewalt
und damit verbundener Tod noch unbekannt -, so erschien er ihm in einem Traum, um ihm die Angst vor dem Ungewissen zu nehmen. So
gelang es Omantis, den Menschen ihren Tod als Teil des Lebens nahe zu bringen. Den Hinterbliebenen spendete er Trost und ließ
sie mit getrockneten Tränen und der Hoffnung auf ein Wiedersehen mit den Verlorenen zurück.
Ein beunruhigendes Kapitel in der Existenz Omantis' ist die Schöpfung einer Abart des Menschenvolkes: Der Vampire.
Der Legende nach ließ der Gott des Todes sich auf einen Pakt mit einem Sterblichen ein, und entließ seine Seele
zurück in den toten Leib, woraufhin dieser dazu verdammt war, sich von seinesgleichen zu nähren, um seinen Körper
am Leben zu halten. Doch allzu wenig weiß man heute noch darüber, zuviel ist in Vergessenheit geraten. Einige
spärliche Niederschriften dessen bestehen wohl, doch ist der Ort ihrer Verwahrung unbekannt, und so scheinen jene verfluchten
Wesen nur noch ein Mythos aus alten Tagen zu sein. |
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Das Reich: |
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Die Aufgabe Omantis' besteht darin, die Seelen der Verstorbenen in die Domäne des
jeweiligen Gottes zu geleiten, dessen Glauben sie zu Lebzeiten vertraten; sei es Adalon oder Morgoth, Benu oder Harl -
gewissenhaft kommt er seiner Pflicht nach.
Einzig jene wenigen, die während ihres sterblichen Daseins nicht an die Götter glaubten, nimmt er mit in sein
eigenes Reich. Eine detaillierte Beschreibung dessen gibt es jedoch nicht, da niemand bekannt ist, der zurückkehrte,
um davon zu berichten. |
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Verbündete: |
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Eine innige Ergebenheit bindet Omantis an Adalon, seinen eigenen Schöpfer.
Auch Alianda ist er wohlgesonnen, eint die beiden doch der Groll gegen die Existenz von untoten Kreaturen. |
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Gegner: |
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Trotz seiner Neutralität kann er seine Abneigung gegenüber Morgoth nicht ganz
verbergen. Der Zusammenhang zwischen dem Namenlosen und den Nekromanten, die begonnen, sein Werk zu pervertieren, indem sie
tote Körper wieder auferstehen ließen und in seelenlose Kreaturen verwandelten, schürte seinen Hass auf den
dunklen Gott, ebenso wie auf seine dunkle Nachkommenschaft. Während ihres sterblichen Daseins ist es Omantis nicht
vergönnt, ihnen Einhalt zu gebieten. Im Tode jedoch rächt er sich an den Jüngern der Nekromantie, weshalb
diese ihr eigenes Ende auch fürchten.
Ebenso wie die Nekromanten verabscheut er die Existenz der Vampire, doch ist er eng verbunden mit der Entstehung dieser
Geschöpfe. Aus diesem Grund duldet er still ihr Dasein. |
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Aussehen und Auftreten: |
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Der Gott des Todes zeigt sich nur selten den Sterblichen. Wenn er erscheint,
dann meist in Gestalt eines alten Mannes mit verhüllten Gesicht, der eine Flöte in Händen hält. Oft ist
es nur die Melodie dieses Instrumentes selbst, welche die Sterbenden erreicht, und ihnen als Zeichen dient, dass es an der
Zeit ist, zu gehen.
Gelegentlich - am Rande eines Schlachtfeldes beispielsweise - zeigt er sich auch in Gestalt eines schwarzen Raben. |
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| Mit der Maus auf das Bild fahren, um die zwei Gesichter des Omantis zu erkennen. |
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Ziele: |
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| Lediglich das Erfüllen seiner Aufgabe: Die Seelen an den Ort ihrer Bestimmung zu geleiten. |
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Wie ihm gedient wird: |
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Omantis stellt in dem Sinne keine Gottheit dar, der man dienen kann. Er ist Symbol
für das Ende des Lebens. Als Hüter der Seelen Verstorbener wird er lediglich während der letzten Stunden
mit einem Gebet bedacht, nach welchem die Seele des Sterbenden unbeschadet in sein Reich eintreten kann. Dabei spielt
der vorrangige Glauben des Verschiedenen keine Rolle, denn Omantis ist ein neutraler Gott, für den alle Menschen
gleich sind.
Den Trauernden erscheint seine Existenz als schmerzlindernd, denn so können sie gewiss sein, dass die Seele ihrer
Lieben unbeschadet in das Elysium gelangt.
Als Bringer der Träume wird er ebenfalls nicht in dem Sinne verehrt. So manche Mutter mag ihren Kindern vor dem
Einschlafen noch ein "Omantis wird dir süße Träume bringen.." ins Ohr hauchen; ebenso
gern wird mit ".. den Albträumen, die der dunkle Wächter bringt.." gedroht.
In den alten Tagen wurden sehr intensive Träume als Visionen oder Voraussagungen gedeutet, welche sich in näherer
Zukunft bewahrheiten würden. Diese Träume sollen von Flötenspiel begleitet worden sein, dessen Melodie der
Betreffende nicht mehr vergessen konnte. Auch heute sind Meinungen dieser Art noch präsent, doch über ihren
Wahrheitsgehalt lässt sich streiten. |
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