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| Daerunim - Die Daemonen von Ashkantra |
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Daerunim – Wesen der Finsternis: |
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Keine Kreatur, außer den Göttern selbst, gab den sterblichen Rassen von Ashkantra so viele
Rätsel auf wie jene Wesen, die Daerunim genannt werden.
Alten Legenden nach waren es die Götter, welche diesen Namen prägten, idem ihre Avatare die seltsamen Wesen im Kampf
mit diesem Namen ansprachen.
Die Zahl der Daerunim scheint ebenso unerschöpflich wie ihre unterschiedlichen Erscheinungsformen, nur übertroffen
von den mächtigen Zaubern die jene infernalischen Kreaturen beherrschen.
Viele Magiekundige beschworen finstere Daerunim, auf dass diese ihnen ihr uraltes Wissen oder ihre finstere Kraft zur
Verfügung stellten, um einen bestimmten Auftrag zu erledigen. Ist doch weithin bekannt, dass ein einzelner Sterblicher
einem Daerunim höheren Standes nicht zu widerstehen vermag, was diese daher oftmals zu äußerst erfolgreichen
Attentätern macht.
Andere wiederum stellten sich in den Dienst der Herren des Abrundes und erlangten dadurch grosse Macht und Reichtum, welcher
aber einen gar fürchterlichen Preis mit sich bringt.
In vergangenen Zeiten hatten auch jene, welche als Nekromanten bekannt sind, ein besonderes Interesse an dem Wissen der
Fürsten der Finsternis. Grund dafür war offenbar die Hoffnung, einen Weg zu finden, das eigene Leben verlängern
zu können. Es ist allerdings unbekannt, ob sie dabei Erfolg hatten.
Oftmals findet man Anhänger der mächtigsten Daerunim auch unter jenen Magiern, welche mit ihrer Hilfe vom Leben ins
Un-Leben in Form eines wandelnden Leichnams überzutreten vermochten. Manche der Magier waren dafür so dankbar, dass
sie dies durch die Erschaffung finsterer Kulte, welche den Daerunim huldigen, zum Ausdruck brachten. |
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Das Reich der Daerunim: |
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Nur wenig ist über die Daerunim und ihre Heimatebene bekannt.
Ähnlich wie die Götter, so haben auch diese finsteren Kreaturen Reiche jenseits der Welt der Sterblichen,
in welchen sie gegeneinander ihre Kriege um die Macht führen. Dies ist die Ebene auf welche sie
zurückgeschleudert werden, sollte ihr Körper in der Welt der Sterblichen zerstört werden. Nur an
diesem Ort lassen sie sich auf ewig vernichten, so dass sie niemals wieder Schrecken verbreiten können.
Es war ein Kult aus Nekromanten und Schwarzmagiern – einst in der nun versunkenen Stadt Maginica beheimatet –, der
sich zahllose Generationen lang mit nichts Anderem als der Aufdeckung der Geschichte und der Herkunft der Daerunim
beschäftigt hatte. In riesigen Grabtürmen, die zu Bibliotheken umgebaut worden waren, wurde das gesammelte
Wissen aufbewahrt und katagolisiert; zugänglich nur für jene, welche der Kult für würdig erachtete.
Doch selbst dies verhinderte nicht, dass auch das eine oder andere Buch aus dieser Nekropole – der Stadt der Toten
– von einem gierigen Mitglied oder Ausgestossenen entwendet wurde. Manches aber wurde auch als Geschenk an treue
Verbündete gegeben, auf dass dieseder Stadt ihren Schutz angedeihen ließen.
Doch auch der beste Schutz konnte nicht verhindern, dass die Stadt in den unergründlichen Tiefen des Meeres
versank und ihr Wissen und nahezu alle Bewohner mit in ihr kaltes Grab zog.
Das aber, was , in den Schatzkammern ferner Städte oder in den Geheimkammern mächtiger Magier übrig
blieb von der einst riesigen Sammlung, genügt wahrlich, um ein fürchterliches Bild der finsteren Wesen
namens Daerunim zu zeichnen, das gewiss jeden erschauern lässt.
Obwohl offenbar alle Daerunim ihren Ursprung in einem einzigen Reich haben, welches noch tiefer in der Finsternis
verborgen ist als Khathos‘ Reich, hielt sie dies nicht davon ab, andere Welten zu erreichen und zu erobern. Meist
schutzlose, nicht von Göttern oder anderen mächtigen Wesen behütete Welten wählten sich die
Daerunim aus, um sich in der endlosen Zahl eben jener auszubreiten.
So sind die Reiche der Dämonen so unterschiedlich wie ihre Gestalten und Magie, was nur noch stärker
die chaotische Natur dieser mächtigen Kreaturen der Finsternis unterstreicht.
Eine Welt mag von Feuer erfüllt sein, eine andere von Wasser, welches das Heim schrecklicher Meeresbestien
ist, die von Zeit zu Zeit zum Vergnüggen ihrer Herren in die Welt der Sterblichen entlassen werden. Wieder
andere Welten sind endlose Steinwüsten, deren scharfkantige Berge beinahe Speeren gleich in die Wolken ragen
und den Blick auf ihre Spitze jedem menschlichen Auge entziehen.
Das rätselhafteste und geheimnisvollste Land aber ist gewiss ihre ursprüngliche Heimat, der Platz ihrer
unheiligen Geburt. |
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